Wie funktioniert das Ferndolmetschen per Telefon?

Mit der Entwicklung moderner Technologien dringt auch die Art der Kommunikation im Bereich des Dolmetschens allmählich in andere Sphären vor. Die Rede ist vom Ferndolmetschen, das insofern spezifisch ist, als sich mindestens einer der Teilnehmer des Dolmetschprozesses an einem anderen Ort befindet als die anderen. Obgleich gerade in diesem Beruf gilt, dass man persönlichen Kontakt durch nichts ersetzen kann, gibt es Situationen, in denen diese Form des Dolmetschens notwendig ist. Was sind die Vor- und Nachteile des Telefondolmetschens und wie funktioniert es?

Woher kommt das Ferndolmetschen?

Die Entstehung des Telefondolmetschens geht auf die erste Hälfte der 1970er Jahre in Australien zurück, von wo aus es sich über die Vereinigten Staaten in die ganze Welt verbreitete. Es wird verwendet, wenn einer der Teilnehmer (Dolmetscher, Kunde oder Geschäftspartner) nicht persönlich beim Gespräch oder Treffen anwesend ist. Genutzt wird es sowohl von kleinen Unternehmen als auch von großen Konzernen, aber auch von Einzelpersonen. Gedolmetscht wird immer in beiden Richtungen, also aus der Fremdsprache in die Muttersprache und umgekehrt.

Derzeit steigt die Nachfrage nach Dolmetschen per Videokonferenz unter Nutzung verschiedener Kommunikationsplattformen, was einerseits eine Folge der Pandemiesituation und andererseits der Entwicklung von Online-Technologien ist, die die gesamte Kommunikation erleichtern und beschleunigen.

Ferndolmetschen: Wie läuft es ab und welche Formen gibt es?

Wie bereits erwähnt, ist beim Dolmetschen per Telefon oder Videokonferenz einer der Teilnehmer physisch abwesend, weshalb beim Dolmetschen moderne Technologien eingesetzt werden müssen. Ob es sich dabei um ein herkömmliches Telefon, ein Mobilgerät oder einen Computer handelt, hängt in hohem Maße davon ab, ob die Verdolmetschung sofort erfolgen muss oder vorbereitet werden kann. In beiden Fällen handelt es sich um Konsekutivdolmetschen, bei dem in kurzen und einfachen Abschnitten gedolmetscht wird.

im Voraus vereinbarte Verdolmetschung

Diese Form ist für alle Beteiligten zweifellos angenehmer und bequemer, weil sie sich angemessen vorbereiten können und wissen, was sie erwartet. Der Dolmetscher arbeitet dabei in der Regel von zu Hause oder von seinem Büro aus, aber es können auch Situationen eintreten, in denen der Kunde ihn in den Firmensitz einlädt, von wo aus er für Dritte dolmetscht. Dabei handelt es sich meistens um Geschäftsverhandlungen und die Kommunikation mit ausländischen Partnern, aber auch Strafverfahren, Einwanderungsangelegenheiten oder solche betreffend soziale Dienste sind keine Ausnahme.

Express-Dolmetschen auf Distanz

Die Form des Expressdolmetschens erfordert eine gewisse Portion Geduld, insbesondere für die Partei, die schnellstmöglich einen Dolmetscher finden muss. Ein solcher ist nicht immer sofort verfügbar, insbesondere, wenn es sich um weniger verbreitete Sprachen handelt. In der Regel dauert die Suche jedoch nicht länger als eine Stunde oder, wenn die Situation nicht akut ist, kann eine Express-Verdolmetschung für einen späteren Zeitpunkt am selben Tag vereinbart werden.

Ein Beispiel für diese Form kann das Dolmetschen für jemanden im Ausland im Zusammenhang mit verlorenen Dokumenten, Verletzungen oder Straftaten sein. Das Dolmetschen per Telefon, wenn der Kunde eine akute Situation sehr schnell bewältigen muss, arrangieren wir in der Praxis häufig sehr schnell. Meist geht es dabei um das Dolmetschen für Versicherungsunternehmen bei Notfällen im Ausland, wie z. B. einem Verkehrsunfall oder einer Krankenhauseinweisung.

Vor- und Nachteile des Telefondolmetschens

Alles hat seine Vor- und Nachteile und das gilt auch für das Ferndolmetschen. Zu den Hauptvorteilen gehören die Verfügbarkeit und die Schnelligkeit der Weitergabe der notwendigen Informationen zwischen den Beteiligten. Es ist auch weniger teuer und flexibler, da der Dolmetscher (aber auch der Kunde) nicht an einen bestimmten Ort reisen muss. Auch die Kosten für Ausrüstung sind praktisch vernachlässigbar, da keine spezielle Dolmetschertechnik erforderlich ist.

Zu den Nachteilen des Ferndolmetschens gehört das Risiko einer schlechten Verbindungsqualität, sei es in Bezug auf das Mobilfunksignal oder die Internetverbindung, oder von Umgebungsgeräuschen. Und im Falle des Telefondolmetschens ohne Bild kann der Dolmetscher nicht auf nonverbale Kommunikation eingehen, was in diesem Beruf sehr wichtig ist. Auch muss man auf Klarheit und Verständlichkeit der übersetzten Abschnitte achten, um unnötige Missverständnisse zu vermeiden, die fatale Folgen haben können.

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